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Opel Vivaro Geschichte

Der Opel Vivaro, der im Vereinigten Königreich als Vauxhall Vivaro angeboten wird, wird seit 2001 produziert und zählt zu den wichtigsten mittelgroßen Nutzfahrzeugen der Marke. Seine Entwicklung begann im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen Opel und Renault im Bereich leichter Nutzfahrzeuge. In den ersten beiden Generationen basierte der Vivaro technisch auf dem Renault Trafic, wobei beide Hersteller das Modell unter eigener Marke vermarkteten. Über drei Generationen hinweg (Vivaro A, Vivaro B und Vivaro C) entwickelte sich das Fahrzeug von einer Renault-basierten Konstruktion hin zur modernen Stellantis EMP2-Plattform, blieb jedoch stets ein vielseitiger Transporter für gewerbliche Anwendungen, verfügbar als Kastenwagen und Personenvariante.

Opel/Vauxhall Vivaro: Meilensteine und Auszeichnungen

Die erste Generation, Vivaro A, wurde 2001 eingeführt und im Werk IBC Vehicles in Luton (Großbritannien) produziert, gemeinsam mit dem Renault Trafic. Bis 2014 erreichte Opel eine Produktionszahl von 600.000 Einheiten und stellte gleichzeitig den Vivaro B mit überarbeiteten Dieselmotoren vor, weiterhin auf Basis der Renault-Kooperation. Ein bedeutender Wendepunkt folgte 2017 mit der Integration von Opel/Vauxhall in die Groupe PSA. Dies führte 2019 zur Einführung des Vivaro C, der erstmals auf der EMP2-Plattform basiert und technisch mit Modellen wie Peugeot Expert und Citroën Jumpy/Dispatch verwandt ist. Der Vivaro wurde zudem mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als International Van of the Year 2002 sowie erneut 2021 für die vollelektrische Version Vivaro-e. Insgesamt wurden über eine Million Fahrzeuge produziert, während das Werk in Luton im Jahr 2023 die Marke von 1,5 Millionen Fahrzeugen auf Vivaro-Basis überschritt.
Da detaillierte technische Daten wie Maße und Motorvarianten auf separaten Seiten behandelt werden, sollten diese verlinkt statt wiederholt werden: siehe Vivaro A technische Daten und Vivaro B technische Daten. Die Geschichte des Opel/Vauxhall Vivaro zeigt deutlich die Entwicklung einer Plattformstrategie – zunächst in Zusammenarbeit mit Renault (Vivaro A und B), später innerhalb des Stellantis-Konzerns (Vivaro C) – unterstützt durch langjährige Produktionserfahrung und markenübergreifende Fertigung.
Opel Vivaro
 
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